(24.5.2000) Der
Bauausschuss hat in seiner Sitzung am 23. Mai beschlossen, zur Beseitigung von Schlaglöchern auf Münchens Straßen dem Baureferat zusätzliche Mittel in Höhe von 6 Millionen Mark bereitzustellen. Damit unterstreicht der Stadtrat den politischen Willen, auf längere Sicht wieder mehr Mittel für den Straßenunterhalt einzusetzen, um so die Infrastruktur in München zu erhalten.
Der Straßenzustand in München hat sich aufgrund der angespannten Haushaltslage und der knappen Mittel deutlich verschlechtert. Mittlerweile stehen viele Straßen zur Totalsanierung an.
Insbesondere der Innsbrucker Ring zwischen der Bad-Schachener-Straße und der Rosenheimer Straße wies nach dem vergangenen Winter unerwartet starke Frostschäden auf, dass eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 40 km/h erforderlich wurde.
Da die Verkehrsbehinderungen möglichst gering gehalten werden sollen, wird die Sanierung in den Sommerferien durchgeführt. Das Baureferat hält selbstverständlich die Verkehrssicherheit bis dahin durch ständige
Ausbesserungsarbeiten aufrecht.
Mit den zusätzlichen 6 Millionen Mark sollen noch in diesem Jahr weitere wichtige Hauptverkehrsstraßen saniert werden.
Das Baureferat wird dem Stadtrat baldmöglichst einen detaillierten Vorschlag unterbreiten, wie viele Finanzmittel in den nächsten 5 Jahren für den laufenden Straßenunterhalt und die Totalsanierung der schlechten Straßen benötigt werden.
Dieser Text stellt keine Meinungsäußerung des VCD dar, sondern ist ein Zitat aus der Münchner Rathaus-Umschau vom 24. Mai 2000. Bei der Stadt München sind ältere Ausgaben ab
dem 20. Dezember 1999 als PDF-Dateien erhältlich. Die wichtigeren Meldungen archivieren auch die Haidhauser Nachrichten (wie bei der Stadt nicht ganz lückenlos, aber im HTML-Format und mit Suchfunktion).