Kreisverwaltungsreferat in eigener Sache: Nachtskaten in
München
(8.3.2000) Dem Kreisverwaltungsreferat ist angesichts gemeinsamer Bemühungen mit den Veranstaltern des geplanten Nachtskatings unverständlich, wieso Green City nach wie vor von einer Dauerblockade durch das Kreisverwaltungsreferat sprechen kann.
Es wird daran erinnert, dass das Kreisverwaltungsreferat auf einen entsprechenden interfraktionellen Antrag der Stadtrats-Fraktionen der SPD und der Grünen / Rosa Liste eine Beschlussvorlage für den Kreisverwaltungsausschuss am 4. April 2000 vorbereitet hat.
Der Kreisverwaltungsreferent stellt darin fest, dass Skaterveranstaltungen in München im Sinne einer Verbesserung des Breitensportangebotes ausdrücklich begrüßt werden und schlägt dem Stadtrat vor, die Durchführungen von Nachtskate-Veranstaltungen in München zu genehmigen.
Das Kreisverwaltungsreferat muss bei diesen Entscheidungen aber nicht nur die Wünsche der Veranstalter, sondern auch die Bedürfnisse der Anlieger auf Nachtruhe und das Interesse der
großen Mehrheit der Münchner Bevölkerung an einer möglichst störungsfreien Verkehrsabwicklung berücksichtigen. Dazu zählt zum Beispiel auch, dass eine Behinderung der öffentlichen Verkehrsmittel, insbesondere auch auf den Hauptstraßen, durch diese Veranstaltungen ausscheiden muss.
Dieser Interessenlage genügen die mit den Veranstaltern einvernehmlich erarbeiteten Skaterstrecken. Sie sind zudem auf Akzeptanz bei allen Bürgern angelegt. Nur bei hoher Akzeptanz in der Bevölkerung wird es letztlich möglich sein, dem Wunsch der Veranstalter nachzukommen, Nachtskater-Veranstaltungen in München auf Dauer einzurichten.
Das Kreisverwaltungsreferat ist, ungeachtet der nicht zielführenden öffentlichen Polemik, gerne bereit, in einem neuerlichen Abstimmungsgespräch mit den Veranstaltern die Frage des Start- und Zielortes zu erörtern. Das Kreisverwaltungsreferat wird daher so bald als möglich die Veranstalter zu einem Gespräch einladen.
Dieser Text stellt keine Meinungsäußerung des VCD dar, sondern ist ein Zitat aus der Münchner Rathaus-Umschau vom 8. März 2000. Bei der Stadt München sind ältere Ausgaben ab dem 20. Dezember 1999 als PDF-Dateien erhältlich. Die wichtigeren Meldungen archivieren auch die Haidhauser Nachrichten (wie bei der Stadt nicht ganz lückenlos, aber im HTML-Format und mit Suchfunktion).