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 Aus der Rathaus-Umschau vom 23. Februar 2000 
 
 
*Forschungsvorhaben Umweltbundesamt - Fuß- und Radverkehrsplaner aus dem ganzen Bundesgebiet trafen sich in München

(23.2.2000) Am 21. Februar fand im Fortbildungszentrum, Ruppertstraße 11, der 3. Kommunale Erfahrungsaustausch zum Forschungsvorhaben des Umweltbundesamtes "Verbesserung der Chancen des Rad- und Fußverkehrs als Beitrag zur Umweltentlastung" statt.

Das Forschungsvorhaben begann im Januar 1999 und ist auf anderthalb Jahre angelegt. München ist dabei eine von 10 Beispielkommunen (Unterföhring, Ettlingen, Halle/Saale, Senftenberg, Waren a. d. Müritz, Hilden, Leer, Marl, Westerland), mit denen die aktuelle Situation des Fuß- und Radverkehrs und die nötigen weiteren Handlungserfordernisse besprochen werden. Ziel ist die Erarbeitung eines kommunalen Leitfadens, der einen Überblick über die unterschiedlichen Ansatzpunkte der Rad- und Fußverkehrsförderung vermittelt und damit Ideen und Impulse für die Förderung des nicht motorisierten Verkehrs gibt.

Das Vorhaben wird vom Umweltbundesamt finanziert und von der Planersocietät Dortmund federführend bearbeitet.

Ziel des Kommunalen Erfahrungsaustausches ist es, ein Netzwerk von Kommunen aufzubauen, die sich im Rahmen der Rad- und Fußverkehrsförderung engagieren wollen.

Die Landeshauptstadt München hat in den letzten Jahren viele Maßnahmen durchgeführt, um die nicht motorisierten Verkehrsarten zu fördern. Die Öffnung von Einbahnstraßen, der Beschluss zur Festlegung von Gehwegbreitenstandards und die Realisierung der Fahrradhauptrouten sind nur einige Umsetzungsschritte, die das Rad fahren und zu Fuß gehen attraktiver machen.

Mit den Themen des kommenden Erfahrungsaustausches wurden Handlungsfelder angesprochen, die zu den "weichen" Strategien der Rad- und Fußverkehrsförderung zählen. Unter anderem berichtete Götz Eberhard Barth, Stadtplanungsamt in Esslingen, über die Öffentlichkeitsarbeit für den Fußverkehr in Esslingen mit einer Fußgängerkarte, Karl Höferle vom Baureferat stellte die Münchner Radverkehrskonzeption vor und Dr. Sylvia Franzl, Büro 3. Bürgermeister, stellte die Fortschritte bei der Planung der Fahrradstation am Hauptbahnhof dar, Baubeginn ist im Herbst dieses Jahres.

 

Dieser Text stellt keine Meinungsäußerung des VCD dar, sondern ist ein Zitat aus der Münchner Rathaus-Umschau vom 23. Februar 2000.
Bei der Stadt München sind ältere Ausgaben ab dem 20. Dezember 1999 als PDF-Dateien erhältlich. Die wichtigeren Meldungen archivieren auch die Haidhauser Nachrichten (wie bei der Stadt nicht ganz lückenlos, aber im HTML-Format und mit Suchfunktion).

 
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