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 Aus der Rathaus-Umschau vom 14. Januar 2000 
 
 
*Oberbürgermeister Ude: Stadt München fördert Vereine

(14.1.2000) Zum heutigen Artikel im Münchner Merkur "Die Stadt kassiert beim Fasching ab, Vereine müssen für Busumleitungen zahlen" stellt das Direktorium fest:

Wie bisher schon fördert die Stadt auch die Pasinger Vereine bei ihren Stadtteilveranstaltungen weiterhin und gewährt Zuschüsse für nachgewiesene Auslagen, zum Beispiel Kosten für Busumleitungen, Ersatzverkehre usw.

Die Pasinger Vereine müssen, wie andere örtliche Vereine auch, beim Kulturreferat nur entsprechende Zuschussanträge stellen.

Dies hat das Kulturreferat im April 1999 dem Trachtenverein "D'Würmtaler - Stamm Pasing e.V." aus Anlass des 100-jährigen Gründungsjubiläums angeboten. Davon hat der Verein trotz mehrmaliger Aufforderungen keinen Gebrauch gemacht.

Diesen Weg hat das Direktorium dem Bezirksausschuss 21 mit Schreiben vom 21. Dezember 1999 für das geplante Pasinger Faschingstreiben am Faschingsdienstag, 7. März 2000, auch vorgeschlagen und ausdrücklich jede erforderliche Hilfe angeboten.

Oberbürgermeister Christian Ude: "Die Vereine bekommen städtische Gelder, wenn sie sie beim Kulturreferat beantragen. Diesen Weg wählen zahllose andere örtliche Vereine mit Erfolg und ohne öffentliches Klagen. Für das Jammern der Pasinger besteht daher überhaupt kein Anlass.

Ich habe aber keinerlei Verständnis dafür, wenn Kritik an der Stadtwerke München GmbH aufkommt, nur weil deren Dienstleistungen nicht unentgeltlich erbracht werden. Mir ist nicht bekannt, dass der VIAG-VEBA-Konzern, an dem der Freistaat beteiligt ist, zum Beispiel für Trachtenvereine oder Faschingsgesellschaften kostenlos Dienstleistungen anbietet.

Eine Förderung derartiger Veranstaltungen kann nur aus dem Hoheitshaushalt geschehen, die Vereine müssen sich aber auch an die Regeln öffentlicher Bezuschussung halten. Ich empfehle der Arbeitsgemeinschaft Pasinger Vereine, deren Arbeit ich durchaus schätze, daher dringend, diesen üblichen Weg zu beschreiten."

 

Dieser Text stellt keine Meinungsäußerung des VCD dar, sondern ist ein Zitat aus der Münchner Rathaus-Umschau vom 14. Januar 2000.
Bei der Stadt München sind ältere Ausgaben ab dem 20. Dezember 1999 als PDF-Dateien erhältlich. Die wichtigeren Meldungen archivieren auch die Haidhauser Nachrichten (wie bei der Stadt nicht ganz lückenlos, aber im HTML-Format und mit Suchfunktion).

 
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